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Presseerklärung
13.05.2004
PDS:
Landesvorstand distanziert sich von Gentechnikpolitik der Landesregierung
In seiner
jüngsten Sitzung hat sich der Landesvorstand der PDS über
das Vorgehen der Landtagsfraktion in der Gentechnikdebatte informiert.
Im Ergebnis der Diskussion unterstützt der Landesvorstand
die Position seiner Fraktion und distanziert sich von der Gentechnikpolitik
dieser Landesregierung, die
*die parlamentarischen
Beratungen über einen gemeinsamen Beschluss des Landtages
auf mittlerweile fast ein Jahr verzögert hat,
* zunehmend
zu einer unheilvollen Verquickung von Lobbyismus, Parlament
und Regierung geführt hat,
*sich kaltschnäuzig
über die Sorgen ihrer Landwirte hinwegsetzt,
*jegliche
Risikokommunikation mit der Bevölkerung vermissen lässt,
*statt Transparenz
über einen langen Zeitraum Geheimhaltung praktiziert,
*den Vorbehalten
von 70 % der Bevölkerung mit einer faktischen Nachrichtensperre
durch die Ministerien gegenüber besorgten Bürgerfragen
begegnet,
*keinerlei
aktuelles Informationsmaterial für die Bevölkerung
in gedruckter Form bereitstellt,
*bei der
Risikovorsorge Steuergelder einsetzt, anstatt die Verursacher
haftbar zu machen.
Der Landesvorstand
hatte bereits im März darauf hingewiesen, das ohne eine Realisierung
der durch die Fraktion gestellten Bedingungen, ein Inverkehrbringen
nicht unterstützt werden kann. Die rote Karte für das
Vorgehen der Landesregierung ist somit nur konsequent.
Die PDS wird
in geeigneter Weise die öffentliche Debatte um Chancen und
Risiken "Grüner Gentechnik" befördern. Der
Vorstand will sich in diesem Jahr nochmals grundlegend diesem
Thema zuwenden.
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Joachim Spaeth, Pressesprecher, PDS-Landesvorstand Sachsen-Anhalt
Ebendorfer Str.3, 39108 Magdeburg, Telefon: (0391) 732 4845, Fax:
(0391) 732 4848
Mobil :(0160) 3 6718 96
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