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Presseerklärung,
19.03.2004
PDS:
Mit Bomben ist kein Frieden zu machen
Zum Jahrestag
des Beginns des Irakkrieges der USA
erklärt die Landesvorsitzende der PDS, Rosemarie Hein:
"Morgen jährt sich der Beginn des Überfalls der
USA auf den Irak. Ein Jahr nach seinem Beginn ist für alle
offensichtlich, dass er den Irak zwar Saddam Hussein befreit,
aber keinen Frieden gebracht hat.
Zudem haben sich alle Gründe Bush's für den Beginn des
Krieges als haltlos erwiesen. Bush hat den Irak zerbombt, trotzdem
keine Massenvernichtungswaffen gefunden, die Soldaten der US-Armee
in einen sinnlosen Krieg geschickt und vielen Familien in den
USA wie im Irak unendliches Leid zugefügt.
Frieden für das Volk Iraks gibt es bis heute nicht, sondern
täglich Anschläge, denen auch nach dem offiziellen Ende
des Krieges Menschen zum Opfer fallen.
Heute ist offensichtlicher denn je: Mit Bomben wird kein Frieden
geschaffen, sondern immer nur die Fortsetzung von Gewalt. Das
beweisen auch die jüngsten Auseinandersetzungen im Kosovo.
Frieden ist dauerhaft nur über langwierige Verhandlungen
zu schaffen und nur auf friedlichem Wege. Frieden geht nur mit
den Menschen, die in einem Land leben, nicht gegen sie.
Diese Lehren sollte auch die Bundesregierung beachten, die derzeit
dabei ist, die Bundeswehr in eine Interventionsarmee umzubauen.
Die PDS fordert die Bundesregierung auf, diese Pläne umgehend
fallen zu lassen und ihre Außenpolitik strikt auf die Wahrung
von Frieden auszurichten."
Magdeburg, 19.03.2004
Joachim Spaeth
Pressesprecher
Mobil: (0160)
3671896
presse@pds-sachsen-anhalt.de
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