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 Dieter Kowalski 
   
Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

zehn Jahre nach der Wende in der damaligen DDR muss ich tagtäglich in meiner Arbeit feststellen, dass die Befürchtungen vieler Menschen in den ostdeutschen Ländern grausame Wahrheit geworden sind. Wir sind offensichtlich Deutsche zweiter Klasse. Trotz großer Worte – Kohl: blühende Landschaften!
Schröder: Chefsache Ost! – und vieler Versprechungen geht die Entwicklung weitgehend an uns vorbei. 
In den sogenannten großen Volksparteien SPD und CDU/CSU sowie deren Juniorpartnerinnen F.D.P. 
und Grüne gibt es keine Lobby für die neuen Bundesländer. Ostdeutschland entwickelt sich mit riesigen Schritten in Richtung Altenheim Deutschlands. Dass in einer solchen Situation der Bundeskanzler
die Jugend für ihre Mobilität auch noch lobt, grenzt an Zynismus und erinnert mich persönlich sehr stark an eine Äußerung von Erich Honecker:
»Wir weinen ihnen keine Tränen nach.« Oh doch! Jeder einzelne fehlt uns hier! Solidarität mit dem Osten Deutschlands darf sich nicht in der Zahlung des Soli-Zuschlages erschöpfen oder in der Zahlung von Transferleistungen, die sich dann in Form von Gewinnen oder durch Ausschalten von Konkurrenz
amortisieren. Dass es auch anders gehen kann, zeigt z.B. die Ansiedlung von BMW bei Leipzig. Immerhin
hat Sachsen-Anhalt hier bis zum Schluss mithalten können! 
Die miserable wirtschaftliche Lage ist einer der Gründe auch für den Niedergang der ambulanten
medizinischen Betreuung, der sich jetzt schon deutlich zeigt und in den nächsten Jahren wirklich
bedrohliche Ausmaße annehmen wird. Weniger Arbeitsplätze bedeuten eben auch weniger Beiträge zur Krankenversicherung.
Das Problembewusstsein von der tatsächlichen sozialen Lage ist offensichtlich bei den bisher
Regierenden nicht wirklich vorhanden oder aber durch die militärischen Maßnahmen zur Verteidigung der Interessen des internationalen Kapitals total in den Hintergrund gedrängt worden. Mit meiner sozialen
Kompetenz will ich mich für echte Veränderungen einsetzen und gute medizinische Betreuung
auf hohem Niveau für alle sichern helfen. Deshalb kandidiere ich für den Landtag. Ich zähle auf Sie.

Ihr

Für echte Veränderungen.
 

Für Sachsen-Anhalt entscheiden.

Biografisches
1953 als Kind eines Schlossers und einer Hausfrau geboren,
1972 Abitur an der EOS in Kleinmachnow, 1972 bis 1975
Sanitätsunteroffizier in der NVA,
1975 bis 1981 Medizinstudium in Leipzig und Halle, 1981 bis 1985
Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin, 1985 bis
1988 Haus- und Betriebsarzt in Karsdorf / Unstrut, 1988 bis 1990
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ministerium für Gesundheits- und
Sozialwesen der DDR, 1990 Kreishygienearzt des Kreises Nebra,
seit 1991 Niedergelassener Arzt in Karsdorf. Verheiratet, vier Kinder.
 

Kontakt: Dieter Kowalski
Telefon (dienstl.): 03 44 61 / 5000,
Telefon (privat): 03 44 61 / 540 08
Fax (dienstl.): 03 44 61 / 500 22,
Fax (privat): 03 44 61 / 558 05
E-Mail: DMKowalski@t-online.de
 


 
 

Politik gestalten und umsetzen
Die PDS steht in Sachsen-Anhalt seit Jahren in der politischen Verantwortung. Wir haben dazu beigetragen, dass mehr soziale Gerechtigkeit herrscht, dass kommunale Selbstverwaltung und demokratische Mitbestimmung gestärkt wurden, dass Wirtschaftspolitik zugleich auch Arbeitsmarkt- und Umweltpolitik war, und dass sich die Bedingungen für chancengleichen Zugang zum Erwerb, zur Erweiterung und zur Anwendung von Wissen verbesserten. 
Diese Politik werden wir fortsetzen und ihr neue Impulse geben. Unsere Bereitschaft und Fähigkeit zum politischen Handeln schließt auch eine Regierungsbeteiligung ein, weil unsere Zielstellungen an Umfang und Tiefgang gewonnen haben und wir sie direkt einbringen und auch umsetzen wollen.
Mit ihrem Einsatz für soziale Gerechtigkeit zielt die PDS auf die nachhaltige Sicherung der sozialen und ökologischen Existenzbedingungen heutiger und zukünftiger Generationen. Sie geht dabei von dem Grundsatz aus, dass gesellschaftliche Solidarität und eigenverantwortliches Handeln jedes und jeder Einzelnen unabdingbar sind und der Förderung bedürfen.
Alle Politikbereiche sind an den Kriterien der Nachhaltigkeit auszurichten. Deshalb wollen wir auch, dass die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes orientiert ist an ökologischen Erfordernissen und sozialer Gerechtigkeit. Existenzsichernde Arbeit zu ermöglichen, bleibt das Hauptziel unserer Politik, denn Massenarbeitslosigkeit ist das drängendste Problem der Gegenwart. In den nächsten fünf Jahren müssen
mindestens 50 000 Arbeitsplätze in der Industrie und 10 000 Lehrstellen neu geschaffen werden.

Auf niemanden verzichten
Wir setzen uns dafür ein, allen Menschen uneingeschränkt die aktive Mitwirkung am politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu sichern. Unter dem neoliberalen Druck besteht die Gefahr, dass gewachsene sozio-kulturelle Strukturen wegbrechen, die Voraussetzung für gesellschaftliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger sind. Die Befriedigung kultureller Bedürfnisse darf nicht Vorrecht einzelner, sondern muss Möglichkeit für alle sein! Seniorenpolitik ist für die PDS mit der Anerkennung der Lebensleistung älterer Menschen verbunden.
Ihr Gestaltungspotenzial, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen sind unverzichtbar, wenn die Gesellschaft ihre Zukunft solidarisch gestalten will.

Bildung allen öffnen
Ein hohes Bildungsniveau und der sozial gerechte Zugang zu Bildung, Wissenschaft und Kultur werden immer mehr zum Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und für eine erfüllte Erwerbstätigkeit.
Die PDS unterstützt solche Reformen im Bildungswesen, die zu besserer und reichhaltigerer Bildung für alle führen, soziale, kulturelle und andere Benachteiligungen weitgehend ausgleichen und auch die sozial Schwächeren ermutigen zu lernen, sich fort und weiterzubilden. Der Einstieg in das Berufsleben für alle Jugendlichen ist und bleibt vorrangiges Ziel in Sachsen-Anhalt. Deshalb fordern wir eine koordinierte Bildungs-, Jugend-, Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, die besonders die Einstiegschancen der Mädchen in zukunftsträchtige Berufe verbessert. Hochschulen, Wissenschaft und Forschung sollen aktiv an der Gestaltung einer zukunftsfähigen regionalen Innovationspolitik in Sachsen-Anhalt mitwirken.

Die Politik der PDS stärken
Menschen erleben, dass sich die politischen Instanzen, die für ihr Leben bedeutsame Entscheidungen treffen, zunehmend von ihnen entfernen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen aber aktiv an der Gestaltung politischer Entscheidungen teilhaben. Dafür sind die Voraussetzungen zu schaffen durch eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung, durch Abbau der Hürden für Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide, durch größere Transparenz des parlamentarischen Geschehens und der Entscheidungen der Verwaltung auf allen Ebenen. Die PDS fordert die Einsetzung eines/einer Bürgerbeauftragten. 
Wir wollen, dass Sie unserer Politik den Rücken stärken. Sie fällen damit eine klare inhaltliche Entscheidung – für uns und gegen bloß taktische Partnerschaften der Macht. Denn es geht um mehr als »Schadensbegrenzung « in der Alltagspolitik.
Soziale Gerechtigkeit ist Grundbedingung für eine wirklich moderne Politik. Lassen Sie uns die neuen Chancen nutzen, damit sie zu Chancen für alle werden, für Frauen wie für Männer, für Junge wie für Alte, für Menschen mit Behinderungen und für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger.
 


 
 
 
 

 



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