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 Hartmut Koblischke 
   
Liebe Bürgerinnen,liebe Bürger,

ich erzähle Ihnen mal schnell eine Geschichte aus der nahen Zukunft: Mai 2009. Meine Oma ruft an. Sie hatte einen kleinen Radunfall und wurde von der SMH in die Klinik gebracht. Ab zur Haltestelle Wellen Ost. Dauert 4 Minuten. Alle 15 Minuten kommt der Bus, die Fahrgastzahlen im Ohrekreis sind im letzten Jahr um 40% gestiegen. Seitdem der Bus nichts mehr kostet und die Preise für die Regionalbahn halbiert sind, fahren viel weniger Autos, besonders im Berufsverkehr. Auch wir haben unser Auto abgeschafft, was früher undenkbar war.
Der Bus kommt. Ich sehe viele bekannte Gesichter. Ich setze mich neben eine ältere Dame. Sie schwärmt vom neuen Bürgerhaus in Colbitz. Allgemeinarzt, Einkaufszentrum, Verwaltung, Vereine und Veranstaltungssaal – alles unter einem Dach. Stets finden kulturelle Veranstaltungen sowie Beratungen der Verbraucherstelle  und der Parteien statt. Sie redet von ihrer Arbeit im Naturschutz e.V. Colbitz-Letzlinger-Heide und dass sie nur noch 20 Stunden je Woche arbeitet – bei vollem Lohnausgleich. Ihr Nachbar übernahm die übrigen 20 Stunden und beendete so seine dreijährige Arbeitslosenzeit. Insgesamt sank die Arbeitslosigkeit auf knapp 5%. Jetzt haben beide Zeit, sich ehrenamtlich im Seniorenclub zu engagieren. Haltestelle Wolmirstedt Krankenhaus. Hätte ich fast verpasst. Im Krankenhaus erzählt Oma von dem Unfall und lobt die Ärztinnen und Pfleger.
Auch das neue öffentliche Schwimmbad nebenan gefällt ihr gut. Hierher will sie in Zukunft öfter. Am Abend, Oma ist mit den Untersuchungen fertig, fahren wir mit dem Zug nach Hause. Sie sagt, dass sich die Verwaltungsgemeinschaft Mittelland prächtig entwickelt. Die Eingemeindung nach Magdeburg wurde verhindert, weitere Gemeinden sind dazugekommen. Das Gewerbegebiet wächst, großen Anteil daran hat das Bürgernetzwerk  »Für Demokratie und Mitbestimmung «. Dort werden die Bürger in die Planungen für ihre Kommune einbezogen, geschult und betreut – unabhängig vom Geldbeutel... Visionen sind machbar, z.B. mit mehr Bürgerbeteiligung durch Förderung des ehrenamtlichen Engagement. 
Das kostet keine Milliarden, aber den Willen zu wirklicher Demokratie.

Ihr


www.was-bewegen.de

Kontakt: Hartmut Koblischke
Mobil: 0178 / 765 03 47
E-mail: Hartmut.Koblischke@gmx.de

Biografisches
1974 in Berlin geboren, lebe in eheähnlicher Gemeinschaft in Wellen, VG  »Hohe Börde«,
3 Kinder, nach der Ausbildung zum Erzieher Betreuer im Behindertenwohnheim,
Kriegsdienstverweigerung, selbständiger Einzelhändler,
2 Erziehungsjahre, dann Kursleiter bei Zivi-Kursen der Diakonie; Tätigkeit im Kreistag
und Stadtrat Aschersleben,
1999 Gründungsmitglied des PDS-Jugendverbandes ['solid] – die sozialistische
Jugend, Aufbau der PDS Basisgruppe »Hohe Börde«, Mitglied im PDS-Kreisvorstand.

Politik gestalten und umsetzen
Die PDS steht in Sachsen-Anhalt seit Jahren in der politischen Verantwortung. Wir haben dazu beigetragen, dass mehr soziale Gerechtigkeit herrscht, dass kommunale Selbstverwaltung und demokratische Mitbestimmung gestärkt wurden, dass Wirtschaftspolitik zugleich auch Arbeitsmarkt- und Umweltpolitik war, und dass sich die Bedingungen für chancengleichen Zugang zum Erwerb, zur Erweiterung und zur Anwendung von Wissen verbesserten. 
Diese Politik werden wir fortsetzen und ihr neue Impulse geben. Unsere Bereitschaft und Fähigkeit zum politischen Handeln schließt auch eine Regierungsbeteiligung ein, weil unsere Zielstellungen an Umfang und Tiefgang gewonnen haben und wir sie direkt einbringen und auch umsetzen wollen.
Mit ihrem Einsatz für soziale Gerechtigkeit zielt die PDS auf die nachhaltige Sicherung der sozialen und ökologischen Existenzbedingungen heutiger und zukünftiger Generationen. Sie geht dabei von dem Grundsatz aus, dass gesellschaftliche Solidarität und eigenverantwortliches Handeln jedes und jeder Einzelnen unabdingbar sind und der Förderung bedürfen.
Alle Politikbereiche sind an den Kriterien der Nachhaltigkeit auszurichten. Deshalb wollen wir auch, dass die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes orientiert ist an ökologischen Erfordernissen und sozialer Gerechtigkeit. Existenzsichernde Arbeit zu ermöglichen, bleibt das Hauptziel unserer Politik, denn Massenarbeitslosigkeit ist das drängendste Problem der Gegenwart. In den nächsten fünf Jahren müssen
mindestens 50 000 Arbeitsplätze in der Industrie und 10 000 Lehrstellen neu geschaffen werden.

Auf niemanden verzichten
Wir setzen uns dafür ein, allen Menschen uneingeschränkt die aktive Mitwirkung am politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu sichern. Unter dem neoliberalen Druck besteht die Gefahr, dass gewachsene sozio-kulturelle Strukturen wegbrechen, die Voraussetzung für gesellschaftliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger sind. Die Befriedigung kultureller Bedürfnisse darf nicht Vorrecht einzelner, sondern muss Möglichkeit für alle sein! Seniorenpolitik ist für die PDS mit der Anerkennung der Lebensleistung älterer Menschen verbunden.
Ihr Gestaltungspotenzial, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen sind unverzichtbar, wenn die Gesellschaft ihre Zukunft solidarisch gestalten will.

Bildung allen öffnen
Ein hohes Bildungsniveau und der sozial gerechte Zugang zu Bildung, Wissenschaft und Kultur werden immer mehr zum Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und für eine erfüllte Erwerbstätigkeit.
Die PDS unterstützt solche Reformen im Bildungswesen, die zu besserer und reichhaltigerer Bildung für alle führen, soziale, kulturelle und andere Benachteiligungen weitgehend ausgleichen und auch die sozial Schwächeren ermutigen zu lernen, sich fort und weiterzubilden. Der Einstieg in das Berufsleben für alle Jugendlichen ist und bleibt vorrangiges Ziel in Sachsen-Anhalt. Deshalb fordern wir eine koordinierte Bildungs-, Jugend-, Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, die besonders die Einstiegschancen der Mädchen in zukunftsträchtige Berufe verbessert. Hochschulen, Wissenschaft und Forschung sollen aktiv an der Gestaltung einer zukunftsfähigen regionalen Innovationspolitik in Sachsen-Anhalt mitwirken.

Die Politik der PDS stärken
Menschen erleben, dass sich die politischen Instanzen, die für ihr Leben bedeutsame Entscheidungen treffen, zunehmend von ihnen entfernen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen aber aktiv an der Gestaltung politischer Entscheidungen teilhaben. Dafür sind die Voraussetzungen zu schaffen durch eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung, durch Abbau der Hürden für Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide, durch größere Transparenz des parlamentarischen Geschehens und der Entscheidungen der Verwaltung auf allen Ebenen. Die PDS fordert die Einsetzung eines/einer Bürgerbeauftragten. 
Wir wollen, dass Sie unserer Politik den Rücken stärken. Sie fällen damit eine klare inhaltliche Entscheidung – für uns und gegen bloß taktische Partnerschaften der Macht. Denn es geht um mehr als »Schadensbegrenzung « in der Alltagspolitik.
Soziale Gerechtigkeit ist Grundbedingung für eine wirklich moderne Politik. Lassen Sie uns die neuen Chancen nutzen, damit sie zu Chancen für alle werden, für Frauen wie für Männer, für Junge wie für Alte, für Menschen mit Behinderungen und für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger.
 


 
 
 
 

 



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