PDS-Landesvorstand
Sachsen-Anhalt
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Presseerklärung,
16.06.2004
Presseerklärung, 06.09.2004
PDS: Landesvorsitzende Hein
zur Wahl im Saarland
Zu den Ergebnissen der Landtagswahl im Saarland sagt die Landesvorsitzende
der PDS, Rosemarie Hein:
"Die
Landtagswahlen haben einmal mehr gezeigt, dass die Bundespolitik der SPD
auf wenig Zustimmung stößt.
Die
SPD verliert im Saarland hauptsächlich wegen der Bundespolitik, mehr als
ein Drittel der Wählerinnen und Wähler
haben deshalb so entschieden. Insbesondere bei den Arbeitslosen und den
Arbeitern kommt die Politik der SPD
schlecht an. Das belegt, dass auch im Westen nicht von einer Akzeptanz
von Hartz IV gesprochen werden kann.
Es handelt sich hierbei keinesfalls nur um ein Verständnisproblem im Osten,
Hartz IV ist ein gesamtdeutsches Problem.
Dass die CDU trotz absoluter Mehrheit an absoluten Stimmen verliert und
die Wahlbeteiligung auf einen Tiefststand
gesunken ist, zeigt, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger auch der CDU
keine Alternativen mehr zutrauen.
Eine der Quittungen für eine solche, nicht an den realen Interessen der
Bürgerinnen und Bürger orientierten Politik ist
das Wahlergebnis der NPD, die fast 4% erreichen konnte. Es ist Ohrfeige
für alle demokratischen Parteien. Dieser Trend,
der auch in anderen Umfragen zu finden ist, zeigt, dass soziale Schieflagen
geeignet sind, rechten Rattenfängern
Wähler zuzutreiben. So hat die NPD bei den Arbeitern 10%, bei Arbeitslosen
sogar 14% erreicht.
Die PDS konnte im Saarland ihren Zuwachs von der EU-Wahl stabilisieren
und ausbauen. Trotz geringerer
Wahlbeteiligung einen absoluten Stimmenzuwachs von über 1 400 Stimmen
erzielt.
Es bleibt eine der wichtigsten Aufgaben für die PDS auch im Westen, ihre
sozialen Alternativen zur gegenwärtigen
Politik noch stärker deutlich zu machen. "
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F.d.R. Joachim Spaeth, Pressesprecher
PDS-Landesvorstand Sachsen-Anhalt, Ebendorfer Str.3, 39108 Magdeburg
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