CDU-Forderung Richtung
Bund bezüglich der Inneren Sicherheit ist scheinheilig
Die Forderung der CDU in
Richtung Bund bezüglich der Stärkung der Inneren Sicherheit und
einer größeren Übernahme von Verantwortung ist aus Sicht
der PDS-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt scheinheilig. Vielmehr muss
die CDU erst einmal vor der eigenen Haustür kehren.
Mit dem geplanten Abbau von
gut 2700 Stellen im Polizeivollzug und der Polizeiverwaltung im Land Sachsen-Anhalt
in den nächsten Jahren wird durch CDU und FDP die Polizeidichte und
somit die Polizeipräsenz erheblich verringert. Das stellt eine ernsthafte
Gefährdung der öffentlichen Sicherheit im Land dar.
Zugleich führt die Streichung
des Weihnachtsgeldes nicht unbedingt zu einer Erhöhung der Motivation
der Polizistinnen und Polizisten im Land. Die Union hat schon längst
das Image des Gralshüters der Inneren Sicherheit im Land verloren.
Die PDS fordert die Union
vor der Stellung eines Forderungskataloges an den Bund auf, im eigenen
Land ihren Kürzungskurs auf Kosten der Inneren Sicherheit zu beenden.
Matthias Gärtner, MdL
Innenpolitischer Sprecher
der PDS
Magdeburg, den 25. November
2003
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