PDS für konstruktive
Lösung zur Jugendpauschale
Die PDS begrüßt
ausdrücklich den im heutigen Ausschuss für Gleichstellung, Familie,
Kinder, Jugend und Sport ausgehandelten Kompromiss zur Zukunft der Jugendpauschale.
CDU und FDP folgten dem Antrag
der PDS in vielen Punkten. So soll die Vergabe der Jugendgelder nicht wie
geplant nach der Höhe der Einwohnerzahl, sondern – im Sinne der bisherigen
Richtlinie – nach der Anzahl der Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und
27 Jahren erfolgen. Einer Ausgleichsfinanzierung für Landkreise, deren
Bevölkerungszahl unter dem Durchschnitt liegt, haben CDU und FDP zugestimmt.
Die Jugendpauschale wird zweckgebunden und, auf Antrag von CDU und FDP,
mit einer verbindlichen Kofinanzierungsregelung in Höhe von 50 Prozent
an Städte und Kreise ausgezahlt. Die PDS sah eine Kofinanzierung seitens
der Landkreise und Städte in Höhe von nur 30 Prozent vor.
Im Sinne einer langfristigen
Sicherung gewachsener Jugendhilfestrukturen in Sachsen-Anhalt bleibt zu
hoffen, dass der federführende Ausschuss für Inneres der heute
getroffenen Entscheidung folgt.
Britta Ferchland
Gleichstellungspolitische
Sprecherin der PDS-Fraktion
Magdeburg, 24.11.2003
|