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PDS protestiert gegen die von der Landesregierung geplante Streichung der Mittel der Beratungsangebote für gleichgeschlechtlich Lebende
 
 

Die PDS-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt protestiert aufs Schärfste gegen die von der Landesregierung geplante Streichung aller finanziellen Mittel der Beratungsangebote für gleichgeschlechtlich Lebende. Damit wird der in den letzten Jahren mühsam erfolgte Aufbau einer Netzwerkstruktur zunichte gemacht. 

Im letzten Haushaltsplan waren dafür noch 76.700 Euro eingestellt. Nunmehr sind im Plan für das Jahr 2004 diese Mittel vollständig für die Beratungsangebote gestrichen. Die PDS wird sich im Rahmen der Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass diese Mittel erhalten werden und damit ein Sterben dieser Angebote verhindert wird. 

Die PDS appelliert an die Koalitionsfraktionen, dieses Vorhaben der Landesregierung zu verhindern und den alten Mittelansatz wieder herzustellen. Ein Streichen wäre ein Armutszeugnis für unser Land. Aktive Antidiskriminierungspolitik für Lesben und Schwule muss auch finanziell untersetzt sein. 
 

Magdeburg, 29. September 2003
 

Matthias Gärtner 
Lesben- und schwulenpolitischer Sprecher der PDS
 
 

 
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update 29.09.03
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