Umzug der Staatskanzlei
gehört aus Kostengründen gestoppt
Nicht Wasser predigen
und Wein trinken
Auf eine kleine Anfrage der
PDS zum geplanten Umzug der Staatskanzlei in das Palais am Fürstenwall
hat die Landesregierung ihren Willen bekräftigt, diesen Umzug noch
in dieser Legislaturperiode zu ermöglichen.
Allerdings konnte die Landesregierung
keinerlei Angaben zu den entstehenden Kosten machen. Diese Aussage ist
sehr fragwürdig. Seit Monaten arbeitet in der Staatskanzlei eine Arbeitsgruppe
an der Kostenermittlung. Ein Ergebnis müsste nunmehr vorliegen. Offensichtlich
scheut sich die Landesregierung, die Kosten offen zu legen.
Angesichts der aktuellen
Diskussion um die Finanzierung der Kinderbetreuung in unserem Land wäre
es nur anständig, wenn die Landesregierung auf einen kostspieligen
Umzug der Staatskanzlei in dieser Legislaturperiode vollständig verzichtet.
Man kann nicht Wasser predigen und letztlich Wein trinken.
Matthias Gärtner, MdL
Magdeburg, den 5. September
2003
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