PDS protestiert gegen
amtliche Behinderung des Volksbegehrens
Wie öffentlich bekannt
wurde, haben der Bürgermeister und die Leiterin der Verwaltungsgemeinschaft
Oebisfelde am 27. August 2003 Erzieherinnen mit Entlassung gedroht, sollten
sie sich an der Unterschriftenaktion des Volksbegehrens "Für ein kinder-
und jugendfreundliches Sachsen-Anhalt" beteiligen.
Die PDS-Landtagsfraktion
protestiert gegen diese Diskriminierung des Volksbegehrens auf das entschiedenste!
Derartige Drohungen und Einschüchterungen
sind nach Auffassung der Fraktion verfassungsrechtlich äußerst
bedenklich. Die PDS-Landtagsfraktion wird diesen Vorgang im Landtag thematisieren,
nicht zuletzt, weil sich hier auf eine "Anweisung aus Magdeburg" berufen
wurde.
Wulf Gallert
parlam. Geschäftsführer
Eva v. Angern
kinder- und jugendpol. Sprecherin
Magdeburg, 28. August 2003
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