Katastrophenmanagement
muss Chefsache sein -
Schlussfolgerungen des
Innenministeriums aus der Flut sind ungenügend
Angesichts der Diskussion
über die künftige Kompetenzverteilung, von wem das Vorgehen beispielsweise
bei einer solchen Hochwasserkatastrophe bestimmt werden soll, sind die
bislang vom Innenministerium gezogenen Schlussfolgerungen aus der Flut
im letzten Jahr aus Sicht der PDS ungenügend.
Die PDS-Fraktion im Landtag
teilt nicht die Position, dass künftig eine stärkere Zentralisierung
des Katastrophenschutzes im Landesverwaltungsamt stattfinden soll; vielmehr
erwartet die PDS, dass dies im Innenministerium unmittelbar passiert. Dort
muss die politische Verantwortung liegen. Im Zweifelsfall müssen diesbezüglich
gesetzliche Änderungen erfolgen.
Das deutliche Schlussfolgerungen
erfolgen müssen, hat sich insbesondere beim Krisenmanagement zur Schließung
des Deichbruches in Seegrehna (Landkreis Wittenberg) gezeigt. Die PDS erhofft
sich von der Anhörung des zeitweiligen Ausschusses Hochwasser in der
kommenden Woche zu diesem Vorgang Aufklärung und Hinweise zum Handeln
in künftigen Situationen.
Matthias Gärtner, MdL
Innenpolitischer Sprecher
der PDS
Mitglied des zeitweiligen
Ausschusses Hochwasser des Landtages
Magdeburg, den 15. August
2003
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