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Football’s coming home
 

Zum heutigen Start der Bundesligaübertragung in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erklärt Matthias Höhn, stellv. Landesvorsitzender der PDS Sachsen-Anhalt und medienpolitischer Sprecher der PDS-Landtagsfraktion:
 

Mit großem Tam-Tam haben ARD und ZDF die Rückkehr der Bundesliga „nach Hause“ gefeiert. Dennoch: War es das wert? Sind öffentlich-rechtliche Gelder dafür bestimmt, eine ruinöse Geschäftspolitik der Fußballklubs zu korrigieren? Sind öffentlich-rechtliche Gelder dafür bestimmt, etwas „zurückzuholen“, was kaum noch jemanden interessiert?

Zweimal Nein! Angesichts der anstehenden Debatten um die nächste Gebührenerhöhung bei ARD/ZDF und Deutschlandradio bleibt festzustellen:
Erstens: Der Gebührenzahler ist nicht die Kreditbank der Profiklubs. Mit Hinblick auf die allseits knappen Kassen (auch und gerade bei ARD und ZDF) kann diese Entscheidung nur dazu führen, dass andere Programminhalte weichen müssen.
Und zweitens: Grundversorgung ist gut und richtig. Wer sich die Einschaltquoten der letzten Jahre und entsprechende Umfragen anschaut, wird feststellen, dass andere Sportarten (Formel 1, Skispringen, Radsport) den Bundesligafußball längst überholt haben. Es ist nicht Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Anstalten, auf jeder Hochzeit zu tanzen.
 

Die PDS wird auch in Zukunft ARD und ZDF unterstützen, wenn andere deren Existenz infrage stellen. Die PDS wird aber ebenso Entscheidungen von ARD und ZDF stets kritisch hinterfragen, denn: Es geht um das Geld und die Interessen des Gebührenzahlers!
 
 

Magdeburg, 01.08.2003
 

 
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update 01.08.03
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