Ohrfeige für den Kultusminister
PDS sieht sich bei Schulentwicklungsplanung
bestätigt
Das Urteil des Verwaltungsgerichts
Magdeburg zum Gymnasium Seehausen ist eine schallende Ohrfeige für
die Politik des Kultusminister und der gesamten schwarz-gelben Koalition
in Sachsen-Anhalt.
Die PDS hat von Anfang an
die Verschärfung der schon bestehenden Regelungen kritisiert. Auch
ist vom Gericht unsere Auffassung bestätigt worden, dass das Vorgehen
der Landesregierung die demokratischen Entscheidungswege aushebelt: "Diese
wesentliche Entscheidung im Schulrecht muss dem parlamentarischen Gesetzgeber
obliegen", so das Gericht. Die Landesregierung sollte dies endlich akzeptieren
und den Anfangsklassenerlass zurücknehmen.
Das Thema gehört so
schnell wie möglich wieder in den Landtag!
Die PDS hat im Juni ein umfassendes
Konzept zur Schulentwicklungsplanung vorgelegt, das die Entwicklung der
Regionen des Landes in den Vordergrund stellt.
Schulentwicklungsplanung
muss demokratisch und transparent gestaltet werden. Sie darf nicht von
Bürokraten, die sich hinter ihren Schreibtischen verstecken, entschieden
werden!
Magdeburg, 30.07.2003
Matthias Höhn (MdL)
stellv. Landesvorsitzender
der PDS Sachsen-Anhalt
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