| Bombenterror
gegen Bagdad - die ersten Kriegstoten
Nach der Bombennacht im Irak
erklärt die Landesvorsitzende der PDS, Rosemarie Hein:
„In der vergangenen Nacht
haben die USA und Großbritannien Bombenangriffe gegen Bagdad und
andere irakische Städte geflogen. Über Opfer wird geschwiegen.
Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass die heftigen Bombardements keine
Opfer unter der Zivilbevölkerung gebracht haben sollen. Wie immer
stirbt die Wahrheit im Krieg zuerst.
Dieser Krieg der USA gegen
einen unvergleichlich schwächeren Gegner bleibt ein Verbrechen. Man
muss kein Freund des irakischen Regimes sein, um diesen Krieg abzulehnen.
Das tun auch viele Exiliraker in Deutschland und anderswo. Dieser Krieg
ist ein Verbrechen am irakischen Volk. Er ist zudem eine grobe Missachtung
des Völkerrechts. Es gibt kein Recht zum Bomben, um die eigenen Machtinteressen
durchzusetzen. So etwas ist Staatsterrorismus.
Inzwischen brennen Ölquellen
und es gibt die ersten Opfer auch auf Seiten der Alliierten Streitkräfte.
Unser Mitgefühl gilt
den Familien der Toten, die in diesem unsinnigen Krieg umgekommen sind.
Die ökologischen und
humanitären Folgen dieses Krieges haben Bush und Blair zu verantworten.
Das muss die Völkergemeinschaft ganz klar machen. Eine UNO-Sondertagung
wäre dazu das geeignete Mittel.“
Frau Dr. Rosemarie Hein
Landesvorsitzende
Magdeburg, 22. März
2003
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